Kastenfenster Berlin – neue Fenster für Altbau und Denkmal
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Kastenfenster in Berlin: was beim Altbaufenster zählt
Wer in Berlin Kastenfenster sucht, wohnt meist in einem Haus, das älter als hundert Jahre ist: Gründerzeit in Prenzlauer Berg, Friedrichshain oder Schöneberg, Bürgerhäuser in Charlottenburg, Villen in Zehlendorf. Die alten Fenster sind oft undicht, die Beschläge klemmen, im Winter zieht es. Trotzdem sollen die neuen Fenster zur Fassade passen. Über diese Seite stellen Sie eine Anfrage für Kastenfenster in Berlin. Wir geben sie an einen Fachbetrieb aus Ihrer Region weiter, der Holzfenster für den Altbau anbietet.
Wie ein Kastenfenster aufgebaut ist
Ein Kastenfenster hat zwei Fensterebenen hintereinander: einen äußeren und einen inneren Flügel. Beide sitzen in einem gemeinsamen Rahmen, dem Kasten. Dazwischen liegt ein Luftraum, je nach Mauerstärke oft etwa 10 bis 20 Zentimeter tief. Dieser Luftraum dämmt Wärme und Schall. Deshalb sind Kastenfenster an lauten Berliner Hauptstraßen bis heute beliebt.
Bei einem neuen Kastenfenster sitzt die innere Ebene meist mit Isolierglas, die äußere mit Einfachglas und schmalen Profilen. So bleibt die Ansicht von der Straße fast gleich, und der Wärmeschutz liegt deutlich über dem der alten Fenster. Welcher Uw-Wert erreicht wird, hängt von Verglasung, Holzart und Dichtungen ab. Das klärt der Betrieb beim Aufmaß.
Kastenfenster oder einfaches Altbaufenster aus Holz
Nicht jedes Altbaufenster in Berlin muss wieder ein Kastenfenster werden. Wo keine Auflagen gelten, kann auch ein einflügeliges Holzfenster mit Wärmeschutzglas und aufgesetzten Sprossen reichen. Die Unterschiede im Überblick:
| Kastenfenster | Einfaches Holzfenster | |
|---|---|---|
| Aufbau | zwei Flügelebenen in einem Kasten | eine Flügelebene |
| Schallschutz | sehr gut durch den Luftraum | abhängig vom Glas |
| Optik von außen | nah am Original | moderner, breitere Profile möglich |
| Einsatz | Denkmal, Altbau an lauten Straßen | Altbau ohne Auflagen |
Mehr zu neuen Holzfenstern ohne Kasten lesen Sie auf der Seite Holzfenster Berlin.
Denkmalschutz in Berlin
Steht Ihr Haus unter Denkmalschutz oder liegt es in einem geschützten Ensemble, brauchen Sie für neue Fenster in der Regel eine Genehmigung. Zuständig ist die Untere Denkmalschutzbehörde Ihres Bezirks. Sie entscheidet, welche Teilung, Profilbreite, Sprossen und Farbe erlaubt sind. Ein Fachbetrieb kann Zeichnungen und Muster für den Antrag liefern. Die Entscheidung trifft aber allein die Behörde. Planen Sie dafür Zeit ein, bevor Sie einen Einbautermin festlegen.
Was Sie in der Anfrage angeben sollten
- Postleitzahl und Bezirk
- Anzahl der Fenster und ungefähre Maße
- ob das Haus unter Denkmalschutz steht (ja, nein, unklar)
- Stockwerk und ob die Wohnung bewohnt ist
- gewünschter Zeitraum
Fotos der Fenster können Sie später per E-Mail an den Betrieb schicken, sobald er sich bei Ihnen gemeldet hat.
Kosten und Förderung
Ein Kastenfenster kostet mehr als ein einfaches Holzfenster, weil zwei Flügelebenen gebaut und eingepasst werden. Der Preis hängt von Holzart, Maß, Teilung und Einbausituation ab. Eine seriöse Zahl gibt es erst nach dem Aufmaß. Eine Förderung ist unter Voraussetzungen möglich. Über die BAFA sind das 15 %. Der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt werden, und Sie brauchen einen Energieeffizienz-Experten. Alternativ kann die Steuerermäßigung nach § 35c EStG greifen: 20 %, verteilt über drei Jahre.
Wenn auch die Eingangstür erneuert werden soll, finden Sie Informationen unter Haustür aus Holz in Berlin. Ihre Anfrage können Sie direkt hier oder über die Seite Anfrage stellen senden. Das ist kostenlos und unverbindlich. Ihre Daten gehen nur an einen Betrieb.
Fragen zu Kastenfenstern in Berlin
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